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Freebies gestalten – im eigenen Design!

Freebies gestalten – im eigenen Design!

Tolles Freebie, aber wenig Anmeldungen?
Ein gutes Thema und ein Foto mit AHA-Effekt reichen meist nicht aus!
Vielleicht ist die optische Umsetzung nicht optimal?

Wie geht es dir selbst? Meldest du dich an, wenn du dich beim Klick auf das Freebie fragst, ob du wirklich noch beim richtigen Anbieter bist, den richtigen Input herunterladen willst?

Oder, wie ist es im umgekehrten Fall, nämlich bei deinem eigenen Freebie? Passt es z.B. zum Design deiner Website? Erkennen deine Interessenten, dass es von dir kommt? Auch dann noch, wenn sie es erst einmal nur herunterladen und es später lesen?

Mit ist das schon oft passiert! Ich bin ein „Lesen/Lernen-Junkie“. Ich lade mir sehr vieles herunter und lege es erst einmal ab, um es zu Zeiten zu lesen, die ich mir dafür nehme.

Es kommt dann manchmal vor, dass ich mich frage, was ich da eigentlich lese. „Wieso habe ich mir das geholt, zu wem gehört das eigentlich?“ „Um welches Thema geht es bitte?“

Das ist ganz schlecht, denn diese Freebies fliegen sofort in den Papierkorb. Und natürlich lese ich zugehörige Newsletter auch nicht, sondern melde sie ab. Die erste Verbindung hat leider nicht geklappt.

Damit das dir mit deinem Freebie nicht passiert, heute einige Tipps von mir wie du dein Erscheinungsbild, also dein Design, auch auf dein Freebie übertragen kannst.

Warum dein Freebie nicht nur schön sein,
sondern auch dein Design tragen sollte.

Das sollte eigentlich klar sein, aber beim gestalten deines Freebies entfällt dir das wahrscheinlich. Du kannst und willst dich endlich mal gestalterisch austoben und alles ausprobieren was Canva oder deine Photoshop-Kenntnisse so hergeben.

Der Ansatz ist auch sehr gut. Der Interessent möchte ein auffälliges, schön gestaltetes Cover und auch innen sollte das Freebie gut lesbar und optisch schön gestaltet sein.

Vielleicht nimmst du auch Programme oder Plattformen in Anspruch mit denen du für wenig Geld ein aufmerksamkeitsstarkes Cover erstellen kannst.

Auch das ist nicht grundsätzlich verkehrt, sondern für die meisten eine tolle Hilfe.

ABER, es nutzt dir nicht sehr viel, wenn das Cover zwar toll aussieht aber nicht mit dir und deinem Unternehmen bzw. deinem Angebot in Verbindung gebracht wird.

Oft sehe ich Cover oder Angebote die von XY zu sein scheinen. Bei näherem Hinsehen aber dann doch zu Unternehmerin AB gehören. „Wie das“ -, fragt das Unterbewusstsein beim Schnell-Check. Das irritiert und führt schlimmstenfalls zum Wegklicken. Denn Kopien will keiner.

Was kannst du jetzt tun?

Ein paar einfache und wichtige Schritte zeige ich dir hier.

 

Welche 5 Punkte du immer integrieren musst.

Wie immer sage ich dir, integriere überall deine wichtigsten Design-Elemente.

Das sind

  • Logo
  • Farben
  • Bilder
  • Schriften
  • Positionierung

Du kannst dir sogar ein Design kostengünstig erstellen lassen, aber binde diese Elemente ein bzw. lasse sie einbinden.

Normalerweise kannst du immer Angaben machen, die du haben willst. Farben lassen sich anpassen und auch Schriften. Meist vergisst man es aber, da die vorgegebenen Beispiele und Möglichkeiten erst einmal ins Auge fallen und man denkt: „Wow, das sieht gut aus!“ „Oh, das habe ich schon bei XY gesehen, das will ich auch.“ „Klasse, genau mein Ding, gekauft wie gesehen.“

Lass dich nicht von „Gekauft, wie gesehen!“ hinreißen!

Den Satz kannst du gern denken, aber dann gehe unbedingt noch einen Schritt weiter!

„Wie kann ich diese tolle Vorlage so nutzen, dass mein Unternehmen darin erkennbar ist?“

Und das ist nicht schwer. Zwei Beispiele von mir:

Ich habe das bei mir auch einfach gehalten: Farben, Schrift, Logo, mein Foto und ein Cover-Foto. Passt gut zu meiner Website und anderen Angeboten, da ich diese genauso aufbaue. Trotzdem sieht jedes für sich etwas anders aus.

 

1. Logo

Platziere oder lasse gut sichtbar dein Logo platzieren. Wenn die Gestaltung selbst sehr unruhig ist (z.B. großes Foto oder unruhiger Hintergrund), integriere unten ober oben einen Farbbalken mit deiner Farbe und setze das Logo darauf.

Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungs-Effekt, wenn du es immer und überall einsetzt.

Selbst wenn es nur dein Namenszug ist.

2. Farben

Genauso ist es mit deinen Farben. Baue sie unbedingt auch in dein Freebie-Cover und auf den Freebie-Seiten ein. Es reicht schon ein Farbbalken unten oder oben oder an der Seite. Setze auch die Headlines im Innenteil in deiner Unternehmensfarbe.

Nutzt du Vorlagen, färbe diese einfach in deine Farben um.

Farben haben einen noch schnelleren Wiedererkennungswert wie ein Logo. Sie sind allerdings austauschbarer als ein Logo. Mit beidem zusammen hast du schon sehr viel für deinen Wiedererkennungswert getan.

3. Bilder

Achte unbedingt auf deine Bildsprache. Sicher gibt es tolle Bilder, die gleich Aufmerksamkeit erregen. Aber, wenn sie deiner sonst genutzten Bildsprache total widersprechen, wirkt dein Freebie unglaubwürdig. Man fühlt sich beim falschen Absender.

Natürlich soll das Cover Aufmerksamkeit erregen und die Bildsprache darf auch ein wenig abweichen, ein wenig knalliger werden. Aber achte darauf, dass der Unterschied nicht zu groß wird.

TIPP: Mache einen Screeshot von deiner Startseite und von deinem Freebie-Cover und lege sie nebeneinander. Was fällt dir auf? Was kannst du optimieren?

Wichtig finde ich, wenn du auch dein eigenes Bild mit aufs Cover setzt. Vor allem wenn du mit diesem auf deiner Website wirbst und noch keine sehr große Reichweite hast. Dieses Foto erhöht deinen Wiedererkennungswert stark. Erst recht, wenn dein Interessent das Freebie für späteres Lesen aufhebt. Das Foto muss nicht groß sein. Es reicht klein unten in der Ecke oder neben dem Logo platziert. Entwerfe einfach ein paar Varianten und schicke auch mal Tests herum. Es wird sich lohnen.

Bedenke, dass dein Freebie deine 1. Arbeitsprobe ist und der Einstieg für einen Newsletter-Leser.

Da lohnt sich schon ein wenig Aufwand.

4. Schriften

Auch mit deinen Schriften kannst du ganz einfach deinen Wiedererkennungswert steigern. Bestimmt hast du eine Schrift, die du auch für Headlines auf deiner Website nutzt oder in FB-Posts. Wenn diese auffällig ist und du sie schon gezielt nutzt, setze sie unbedingt auch in deinem Freebie ein. Auf dem Cover groß und auffallend. Eventuell in deiner Unternehmensfarbe. Achte aber darauf, die Farben insgesamt dezent einzusetzen. Wenn du schon mit großen oder auffälligen Farbbalken arbeitest, nutze die Headline in Grautönen.

Arbeitest du mit einer Vorlage, z.B. aus Canva oder von einem Internetanbieter, tausche die vorgegeben Schrift mit deiner Schrift aus!

5. Positionierung

Deine Positionierung steht eigentlich an 1. Stelle, aber da sie nicht zu den Gestaltungs-Elementen an sich gehört, hier an letzter Stelle.

Warum erwähne ich diese noch einmal?

Weil ich immer wieder sehe, dass vieles beachtet ist, oft sogar toll gestaltet, ABER die Grundpositionierung ist nicht erkennbar.

Das ist z.B. so wenn du ein spezielles Freebie-Thema hast, Aufmerksamkeit mit dem Bild erregst und ebenso mit deinem Freebie-Thema. Aber keiner kann erkennen wer du bist und was dein Hauptthema ist!

Ein Beispiel: du holst dir ein Freebie zum Thema Entspannungs-Übungen. Das war inhaltlich toll, du hast sogar die Übungen gemacht. Aber es gibt so viele Anbieter von Entspannungs-Übungen und daher geht der Absender voll unter. Dieses Freebie war von einer Unternehmerin, die Entspannungs-Übungen und weitere Angebote speziell für die Wechseljahre anbietet. Das ist in dem Freebie aber nicht kommuniziert worden, erst recht nicht auf dem Cover. Das ist schade. Kommt jetzt ein Newsletter zum Thema Wechseljahre, denkst du: „Habe ich doch nie abonniert? Brauche ich nicht.“ Hättest du dich aber erinnert, dass er von der Unternehmerin kommt, die dich mit ihren Übungen so begeistert hat, würdest du sicher noch einmal in den nächsten Newsletter schauen und nun auch Hilfe für andere „Probleme“ finden, die dir vorher nicht bewusst waren.

Weißt du, was ich meine? Zeige immer ganz klar, was dein Hauptthema ist. Es ist schade, Interessenten zu verlieren, weil du deine Positionierung unklar kommunizierst.

Jetzt denkst du sicher: das steht doch immer in meinem Abspann. ABER, die meisten lesen nicht bis zum Abspann. UND – bleibt bei dir ein Abspann in normaler schwarzer Schrift besser in deinem Gedächtnis oder eine klare Positionierung schon auf dem Titelbild?

Das sind alles nur Anregungen. Wenn du dich aber fragst, wie du dein Freebie noch aufmerksamkeitsstärker gestalten kannst, überprüfe es doch einmal auf diese Punkte hin.

Warum du keine grafischen Experimente machen solltest.

 

Dieser Punkt ist dir sicher schon klargeworden. Grafische Experimente machen Spaß und können hilfreich sein. Und klar, sollen das Cover und das ganze Freebie überhaupt toll gestaltet sein. Deshalb: wenn Experimente, dann sollten sie einen festen Rahmen haben, der dein Corporate Design widerspiegelt. Auch wenn das manchmal langweilig erscheint. Muss es aber nicht, wie du am folgenden Beispiel sehen kannst 🙂

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Gutes Beispiel für 2 Möglichkeiten: a) stecke keine Banane ins Brötchen, also bleib bei deinem Thema, deinem Stil! b) Mache es so gut wie hier und errege Aufmerksamkeit! Wichtig: man erkennt immer noch den Hotdog bzw. das belegte Brötchen (als Sinnbild für dein Design oder dein Unternehmen)

Klarheit und Wiedererkennbarkeit

… sind in allen Fällen, in denen du dein Unternehmen präsentierst, am wichtigsten!

Hast du diese durch den Einsatz deines Logos, deiner Farben, Schriften und Bildwelten gegeben, dann kannst du auch einmal experimentieren, z.B. in einem (!) dieser Bereiche.

Beispiel:

Dein Logo, deine Farben und dein Foto zeigen ganz klar wer hier etwas anbietet!

Nun kannst du mit einem Bild, welches Aufmerksamkeit erregt und zum Freebie-Thema passt, deine eigentliche Bildsprache auch einmal brechen und damit einen Aha-Effekt erzielen.

Das gleiche gilt für die Schrift. Sind alle anderen Punkte klar kommuniziert, kannst du für das Freebie-Thema eine eigene auffällige Schrift wählen!

Oder auch eine zusätzliche Farbe!

Das rate ich dir sogar, damit alles nicht zu einheitlich wird und auch deine Angebote Aufmerksamkeit erregen.

Das Grundgerüst deines Corporate Designs muss als erstes stehen. In diesem Rahmen kannst du dann mit einem Element experimentieren.

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Das sind ganz einfache Bespiele um den Rahmen zu zeigen. In diesem kannst du kreativ werden!

 

Falsch: Von Anfang an experimentieren und alle Elemente neu und auffällig gestalten.

Denn so hast du vielleicht ein Freebie mit AHA-Effekt, aber ohne Nachhaltigkeit.

Zusammenfassung

1. Was ist dein Freebie-Thema: wie kannst du es aufmerksamkeitsstark umsetzen?

2. Wie ist deine gesamte Positionierung: ist diese auch im Freebie-Thema erkennbar?

3. Setze alle deine Design-Elemente ein und gib so einen wiedererkennbaren Rahmen vor!

4. Klarheit und Wiedererkennbarkeit sind am wichtigsten!

5. Experimentiere ggf. mit einem Element!

6. Gestalte den Titel aufmerksamkeitsstark!

7. Nutze auch im Textteil deine Farben, deine Schriften und dein Logo (hier sehr dezent)!

Ich freue mich wenn ich dir gute Anregungen zur Gestaltung deiner Freebies geben konnte. Gern kannst du in den Kommentaren deine Erfahrungen schreiben oder mir Fragen stellen.

Herzliche Grüße von Kathleen

Wenn du dir auch bei der richtigen Umsetzung des ganzen Themas Design noch unsicher bist, nicht weißt was einheitliche Schriften bedeuten oder wie du DEINE Farben findest, dann melde dich für meinen kostenlosen eMail-Kurs: „Design selbst gemacht – was du beachten musst.“ an. 

Mein kostenloser 5teiliger eMail-Kurs. In diesem erfährst du welches die 5 wichtigsten Punkte sind, die du beim Design beachten musst und wie du diese selbst umsetzen kannst. Der Kurs ist auch für Anfänger. Also, trau dich. Wenn du erfolgreich sichtbar sein möchtest, sind diese Kenntnisse sehr von Vorteil. Sie helfen aber auch bei Zusammenarbeit mit einem Grafiker oder Webdesigner!

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Mein Name ist Kathleen Rother. Ich bin Grafikdesignerin und ich vermittle Grafik-Basics und erstelle Design-Checks für Geschäftsfrauen, die endlich mit einem passenden Design sichtbar und glücklich werden wollen. Ich helfe ihnen ihr Design selbst zu entwerfen oder die Zusammenarbeit mit dem Grafiker optimal zu gestalten. Für die Umsetzung biete ich hilfreiche Blogbeiträge, eMail- und Online-Kurse und persönliche Design-Checks.

2 Kommentare

  • Wow! Hier gibts ja wirklich viele und wichtige Tipps (y)
    Ich denke, ich bin da ganz gut aufgestellt, werde dich aber bestimmt hier und da weiterempfehlen und mir deine Seite speichern 🙂

    Schöne Grüße
    Sandra

    • Kathleen Rother

      Danke Sandra,

      das freut mich sehr. Und über Weiterempfehlung freue ich mich natürlich auch 🙂
      Wenn du doch mal Hilfe brauchst, gerne melden.

      Viele Grüße
      Kathleen

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