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Nie mehr unscharfe Bilder im Druck und im Web!

Nie mehr unscharfe Bilder im Druck und im Web!

Deine Bilder sind oft unscharf?
Du weißt nicht woran das liegt?
Was kannst du tun?

Kennst du das auch? Egal ob in facebook, auf der Webseite oder im Flyer – deine Bilder sind manchmal einfach unscharf. Und manchmal auch nicht! Es ist zum Verzweifeln.

Trotz mehrfachen probieren und speichern wird es eher immer schlimmer.

Wenn du wissen willst woran das liegen kann und wie du das vorab schon verhindern kannst, dann lies den folgenden Artikel.

UNSCHARFE BILDER – WORAN KANN DAS LIEGEN?

Es kann verschiedene Ursachen haben, warum deine Bilder in deinen Anwendungen unscharf werden. Du wunderst dich vielleicht warum sie auf deiner Internetseite gestochen scharf wirken, aber auf deinem Flyer unscharf sind? Vielleicht ist es dir auch schon passiert, dass du einen Probeausdruck auf deinem Drucker gemacht hast und die Bilder sahen wunderbar aus. Doch dann kam das böse Erwachen beim Druck des Flyers.
Die Bilder sind unscharf? Wieso das denn?

Ich schreibe dir hier gleich die häufigsten Möglichkeiten auf, warum deine Bilder unscharf werden und wann! Denn das ist ja durchaus nicht immer so. Wenn du z.B. ein Foto aus deinem Flyer für die Internetseite benutzt, wird das vermutlich eine sehr gute Qualität haben.

unscharfe Bilder

1. DU BENUTZT DIE FALSCHE GRÖSSE.

Die häufigste Fehlerquelle ist es, die Bilder einfach so zu verwenden wie du sie vorliegen hast. Du checkst die Größe nicht mit der Größe ab, die du verwenden willst. Wenn das Bild also kleiner ist als die benötigte Größe, wird es entweder vom Programm automatisch hochgezogen oder du selbst ziehst es einfach größer.

Aber das verursacht Unschärfe! Denn Bilder sind aus Bildpunkten (Pixeln) aufgebaut, die sich nicht verlustfrei vergrößern lassen.

Aber auch im umgekehrten Fall kann es zur Unschärfe kommen. Wenn du z.B. Fotos in großer Datenmenge von deinem Handy benutzt und für ein kleines Bild einsetzt, wird auch dieses unscharf. Denn auch das herunter rechnen von Bilddaten verursacht Qualitätsverluste.

2. DIE AUFLÖSUNG DER BILDDATEN IST FALSCH.

Auch hier liegt eine große Fehlerquelle, die vor allem Laien machen. Es ist ihnen nicht bekannt oder nicht wirklich klar, das Bilder für Web und Druck eine andere Auflösung benötigen.

Aber was heißt denn Auflösung?

Die Auflösung bezeichnet das Verteilen der Bildpunkte eines Bildes auf eine bestimmte Breite. Es ist auch die Maßeinheit für den Druck.

Ein Bild benötigt für den Druck in einer Druckerei 300 dpi (dots (Punkte) per Inch) und für Bildschirmanwendungen (Internet, Handy, Tablet) nur 72 dpi. Inzwischen nutzen hochwertige Rechner und Tablets aber auch schon Bilder in 144 dpi. Die Drucker im Office oder dein privater Drucker brauchen aber nur 150 dpi.

Verwirrend? Ja, ein wenig. Das gebe ich zu.

Auf jeden Fall ist es so, dass die Bilder unscharf werden, sobald sie zu wenige Bildpunkte für ihre Anwendung haben.

Das passiert z.B., wenn du ein Foto von deiner Internetseite in deinem Flyer drucken willst. Dieses Foto ist nämlich nur in 72 dpi, vielleicht auch in 150 dpi, abgespeichert. Aber auf keinen Fall in den 300 dpi, die du für den Druck benötigst.

Und schon wird das Bild im Ausdruck des Flyers unscharf!

Ein Bild, egal in welcher Anwendung, benötigt immer die richtige dpi-Zahl auf seiner Originalgröße.

Bsp. Anzahl Bildpunkte-Kathleen-Rother

Im Beispiel oben: 20 Punkte auf 4 cm. Das Auge setzt schon ein Muster zusammen. Bei 300 Punkten hätten wir ein Foto. Bei 20 Punkten auf 20 cm (z.B. wenn das Bild einfach von 4 cm auf 20 cm vergrößert wird) erkennt man nur noch Punkte, keine Muster und kein Bild. Es sind einfach zu wenige Punkte für ein Bild.

3. DU HAST DAS FALSCHE BILDFORMAT ABGESPEICHERT.

Eine Fehlerquelle, die auch ein Grund für unscharfe Bilder ist, findet sich in dem Abspeichern in einem falschen Bildformat.

Die gängigsten Bildformate sind jpg, eps, tif, png, gif, pdf.

Vermutlich bist du dir nicht ganz sicher, wann du welches Format richtig einsetzt und warum das überhaupt nötig ist.

Das genau zu erklären würde jetzt aber den Rahmen diesen Blog-Artikel sprengen.

Aber ein Beispiel: wenn du ein hochwertiges Portrait oder ein gutes Landschaftsbild als .gif abspeicherst, hat das Qualitätsverluste zur Folge. Auch wenn du Fotos für einen Kunst-Druck in .jpg abspeicherst, werden diese keine gute Qualität haben.

Ein paar Tipps, das richtig zu machen, gebe ich dir noch in diesem Artikel.

4. DU ZIEHST DEINE BILDER EINFACH SO AUF DIE BENÖTIGTE GRÖSSE.

Du machst z.B. einen Entwurf in Photoshop. Oder auch in Word oder einem Grafikprogramm. Während des Entwurfs ziehst du das Bild mal größer, dann machst du es wieder kleiner. Du musst ja schließlich probieren was am besten aussieht!

Aber genau hier liegt das Problem!

Bilder dürfen nicht einfach groß und klein gezogen werden, weil sich die Bildpunkte eines Bildes nicht automatisch mit vergrößern oder verkleinern. Es gibt für eine bestimmte Größe nur eine bestimmte Menge Bildpunkte. Wenn du das Bild einfach vergrößerst, verteilen sich die Punkte auf diese Größe, werden aber nicht mehr in ihrer Anzahl.

Und dadurch entsteht Unschärfe. 

Ein Beispiel hast du schon bei Punkt 2 gesehen.

Aber was kannst du nun tun? Wie soll das gehen beim entwerfen?

Eine Lösung zeige ich dir gleich.

5. DU BENUTZT DIE BILDER VON DER WEBSEITE IN DEINEM FLYER.

Dieses Problem habe ich schon kurz erwähnt. Hintergrund ist folgender: werden Bilder mit geringer Auflösung für Anwendungen genutzt, die eine höhere Auflösung erfordern, dann wird das Bild unscharf.

Und genau das passiert, wenn du dein Bild von der Webseite in deinem Flyer verwendest, denn 72 Punkte auf z.B. 10 cm Breite sind nicht das gleiche wie 300 Punkte auf einer Breite von 10 cm. Die 300 braucht es aber für einen guten Druck.

Das gleiche gilt auch für Bilder aus z.B. deinem facebook-Fotoarchiv. Hier sind die Fotos, entweder schon von dir oder von facebook auf eine Größe herunter gerechnet, die dafür passt.

Also, Bild ist nicht gleich Bild!
Du musst die Fotos vor jeder Anwendung checken und entsprechend anpassen!

Aber nun gebe ich dir ein paar Tipps, wie du diese Fehler vermeidest.

IMMER SCHARFE BILDER – WAS DU BEACHTEN MUSST!

Haken

1. LEGE DIE RICHTIGE GRÖSSE AN.

Lege vorab die richtige Größe an!

Wie geht das?

Als erstes suchst du immer nach der geforderten Bildgröße. Z.B. bei facebook und vielen anderen Anwendungen findest du Angaben, wie groß dein Bild sein soll oder maximal sein soll. Daran hältst du dich unbedingt!

Wenn du selbst einen Entwurf machst, sei es für Web oder Druck, musst du genau ausmessen, wie groß dein Bild in der Originalgröße sein muss.

z.B. 10 x 5 cm oder 500 x 700 pixel.

Dann legst du das Bild genau in der Größe an.
Das geht in Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen.

Wenn es etwas größer ist, ist das nicht so problematisch, zu klein aber schon. Aber auch extrem größer ist nicht gut. Auf der sichersten Seite bist du, wenn du dich wirklich an die Originalgröße hältst. 

Wichtig! Speichere immer mit: „speichern unter“. So bleibt dein Originalbild, welches möglichst groß sein sollte, erhalten und du kannst von diesem immer wieder Kopien in benötigten Größen abspeichern.

Kaufst du Bilder in Bilddatenbanken, kaufe das Bild in Originalgröße (aber in der richtigen Auflösung) und nicht das günstigste. Denn dieses ist vermutlich zu klein.

Auch wenn du auf kostenlosen Portalen Bilder herunter lädst, solltest du vorab auf die Größe achten und diese dann entsprechend anpassen.

 Bildgroessen-fotolia

Beispiel Bilddatenbank fotolia. Die Größe kannst du in cm oder pixel einstellen. Du kannst verschiedene Größen ablesen und dazu die dpi-Zahl. Mit Größe XL kannst du z.B. ein A4 großes Foto in der Druckerei scharf ausdrucken! Größe S ist im Druck unscharf, auf der Webseite super!

2. SPEICHERE DIE BILDER MIT DER RICHTIGEN AUFLÖSUNG AB.

Die richtige Größe in Breite und Höhe reicht aber noch nicht aus. Wie schon beschrieben ist auch die richtige Auflösung je Anwendung wichtig.

Wenn du z.B. ein Bild für deinen Flyer oder ein Poster anlegst, und dieses zwar in der richtigen Größe tust, z.B. 20 x 20 cm, aber nur in 72 dpi abspeicherst, wird es unscharf. Warum habe ich im oberen Abschnitt schon erklärt.

Also, prüfe deine Bilder auch auf die dpi-Anzahl. Fotos vom Smartphone haben heute eine sehr hohe Qualität und Datenmenge. Das muss aber 1. so eingestellt sein und 2. sind diese Bilder immer in 72 dpi angelegt, da es ja eine Bildschirmanwendung ist.

Du musst das also vorher prüfen und entsprechend abspeichern. Das geht auch wiederum in Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen. Auch im kostenlosen Gimp.

In Bilddatenbanken findest du, wie schon im Beispiel gezeigt, jeweils Angaben zu den Auflösungen. Schau da einmal genau nach und überlege: in welcher Größe (Länge, Breite) benötige ich das Bild und: soll es gedruckt werden oder ist es für Online-Anwendungen. Wenn das klar ist, legst du das Bild entsprechend an oder bestellst es entsprechend richtig.

3. SPEICHERE DIE BILDER IM RICHTIGEN BILDFORMAT.

Speichere die Bilder im richtigen Format ab und die garantierst so die beste Qualität je Anwendung und verhinderst eine weitere Fehlerquelle für unscharfe Bilder.

Ein guter Richtwert ist:
für Landschaften, Büroräume, Portraits verwendest du ein jpg.
Für Logos, Grafiken und Illustrationen ein png.
Für Kunstdrucke ein tif.

4. SKALIERE DIE BILDDATEN NICHT.

Wie schon beschrieben, darfst du Bilder beim Entwurf nicht einfach groß und kleiner ziehen. Das geht verlustfrei nur bei Vektoren. Das sind Pfade, mit denen z.B. dein Logo oder eine Illustration erstellt wurde. Das musst du aber vorher prüfen. Bzw. siehst du es ganz deutlich, wenn du vergrößerst. Wenn du allerdings eine Vektorgrafik oder das Logo in ein Bildbearbeitungsprogramm lädst, wird es automatisch in Pixel umgewandelt und ist dann auch nicht mehr skalierbar.

Mein Tipp: Nutze für den Entwurf eine Kopie deines Bildes, die du hinterher löschen kannst. Wenn der Entwurf steht, musst du, wie auch schon beschrieben, die Endgröße ausmessen und das Bild entsprechend dieser Größe und mit seiner benötigten Auflösung abspeichern. Dann lädst du es in deine Entwurfsdatei. Wenn du es noch einmal änderst, musst du es auch dann wieder neu abspeichern und neu einladen.

Wichtig! Lasse dich nicht von der Ansicht auf dem Bildschirm verführen. Wenn das Bild dort gestochen scharf ist, heißt das nichts! Es ist nur eine Ansicht!

Falls du eine Internet-Anwendung möchtest, ist hier der Schärfetest natürlich bestanden, wenn dein Bild klasse aussieht.

Ist das nicht der Fall, z.B. oft bei fb-Titelseiten, checke ob du es z.B. zu klein angelegt hast und facebook das Bild automatisch der geforderten Größe anpasst und groß gezogen hat. Vielleicht braucht dein Rechner auch schon 150 dpi anstelle nur 72 dpi. Du musst da ein wenig üben und probieren. Teste auch am Smartphone oder Tablet.

5. BENUTZE DIE BILDER VON DER WEBSEITE NICHT IM FLYER.

Der Punkt ist dir jetzt schon klar, denn das habe ich bereits ausführlich beschrieben. Benutze die Bilder von deiner Webseite nicht einfach so für deinen Flyer oder dein Poster, weil dafür die Datenmenge vermutlich nicht ausreicht.

Außer! Du hast auf der Webseite ein sehr großes Bild und du willst es auf dem Flyer in einer viel kleineren Größe nutzen. Dann reicht die Datenmenge vermutlich aus, denn du kannst das Bild mit einer Einstellung verkleinern bei der die dpi-Zahl wächst.

Das kannst du z.B. in Photoshop machen.

Wenn du in Bilddatenbanken Bilder kaufst, überlege vorher ob du das Foto auch für einen Flyer oder ein Poster benutzen willst und nicht nur für Internet-Anwendungen. Kaufe es dann gleich größer. Du kannst es natürlich auch später nachkaufen.

So, jetzt weißt du super gut Bescheid oder ich habe dich total verwirrt.

Deshalb noch einmal eine KURZE ZUSAMMENFASSUNG!

To dos: nie mehr unscharfe Bilder!

1. Lege die geforderte Bildgröße im Original an!

2. Speichere das Bild in der richtigen Auflösung ab!

3. Speichere das richtige Bildformat ab!

4. Skaliere die Bilddaten nicht!

5. Nutze Bilder aus dem Internet nicht für den Flyer ohne die die Vorgaben zu checken!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen oder wieder einmal an die Fehlerquellen erinnern.
Nutze die Zusammenfassung als kleine Checkliste.

Wenn dir das jetzt alles wie ein „Buch mit sieben Siegeln“ erscheint und du nicht viel verstanden hast, musst du nicht aufgeben.

Du hast dann einfach nur noch einiges mehr zu lernen und zu üben.
Wenn du das willst, weil endlich die Qualität deiner Bild selbst im Griff haben willst, kann ich dir meinen Online-Kurs: „Die richtigen Bild- und Logogrößen selbst anlegen“ empfehlen.

In diesem Kurs kannst du alles in 2 h anhand von noch ausführlicheren Infos, und vor allem mit Übungen, selbst lernen und üben. Selbst wenn du kein Photoshop hast, gibt es auch Beispiele zum kostenlosen Gimp im PDF-Übungsmaterial.

Informiere dich gern vorab auf dieser Seite: Hier gehts zum Online-Kurs.

Herzliche Grüße von Kathleen

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Mein Name ist Kathleen Rother. Ich bin Grafikdesignerin und ich vermittle Grafik-Basics und Kreativitäts-Tipps für Geschäftsfrauen, die endlich mit einem passenden Design sichtbar und glücklich werden wollen. Ich helfe ihnen ihr Design selbst zu entwerfen oder die Zusammenarbeit mit dem Grafiker optimal zu gestalten. Für die Umsetzung biete ich hilfreiche Blogbeiträge, eMail- und Online-Kurse und persönliche Design-Checks.

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