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Schöne Social Media Posts selbst gestalten!

Schöne Social Media Posts selbst gestalten –
und damit dein Unternehmen sichtbarer machen!

Du bist in den Social Media schon recht aktiv?
Aber deine Post sehen langweilig aus?
Du willst sie gern besser gestalten um sichtbarer zu werden?

Das ist eine sehr gute Idee, denn mit guten Social Media Posts kannst du zum einen besser gesehen werden und du kannst damit auch dein Unternehmen bekannter machen!

Wie das geht? 

Ich zeige dir in diesem Artikel wie du das gut machen kannst, egal wie gestalterisch begabt du bist.

Denn, wie in allen unternehmerischen Zielsetzungen geht es auch bei den Social Media Posts wieder um den roten Faden, den du haben musst. Und nur ein Teil davon ist die Gestaltung. Wenn alle Punkte beachtet werden, klappt es auch mit der Gestaltung!

Los geht’s!

Die Inhalte deiner Social Media Posts

Wenn du jetzt denkst, ich zeige dir nur wie du Bild und Schrift schön kombinierst, dann muss ich dir sagen, dass das noch nicht ausreicht. Und viele, die das „nur“ so machen, werden sich wundern warum sie mit ihren Social Media Posts keinen Erfolg haben.

Es ist ein wenig Vorarbeit nötig! Vielleicht hast du die auch schon gemacht, weil du bereits gelernt hast, das du dir einen Redaktionsplan für deine Social Media Posts anlegen sollst.

Am sinnvollsten ist ein regelmäßiger Wochenplan.

Ziele und Positionierung für Social Media Posts

Um einen guten Wochenplan zu erstellen, ist es wichtig, dir über deine Ziele klar zu werden.

Was willst du mit deinen Posts erreichen? Dich einfach nur zeigen? Vorsichtshalber deine Kanäle füllen? Für den Fall, dass sich Interessenten darauf tummeln? Deine Angebote posten?

Das ist nicht zielführend und wird nicht wirklich Erfolg, Sichtbarkeit und Likes bringen.

Frage dich also, 1. wie will ich mich positionieren? Z.B. als Experte, als Ansprechpartner, also Infogeber? Bedenke, dass die Social Media kein Verkaufsportal, sondern „social“ sind. Es geht also um Kontakte, Image, sich austauschen, helfen, sich mit seiner Firmenphilosophie zu zeigen.

Daraus solltest du Ziele ableiten. Zum Beispiel, wenn sich dein Unternehmen ökologisch engagiert und das auch intern umsetzt. Es ist eine wunderbare Möglichkeit das in den Social Media zu zeigen. Du kannst alles posten was du zu diesem Thema machst, von Veranstaltungen über deine „grünen“ Unternehmensrichtlinien, Tipps zu Umweltschutz, Beispiele wie dein Unternehmen die Umsetzung schafft und ähnliches.

Ist es dein Ziel, dich als Experte zu positionieren, poste regelmäßig Expertentipps! Und zeige dich auch mal persönlich, z.B. bei einem Seminar.

Der Wochenplan für deine Social Media Posts

Erstelle dir einen Wochenplan für deine Post, entsprechend deinem Ziel, z.B.

Montag: Inhalte aus deinem Unternehmen

Dienstag: Experten-Tipp

Mittwoch: dein neuer Blogartikel

Donnerstag: etwas Persönliches

Freitag: eine Einladung zu einer Veranstaltung oder Webinar

WE: etwas von anderen teilen, was zu deinem Thema passt

Das sind nur grobe Richtlinien. Überlege dir pro Tag oder auch nur 3x die Woche etwas, was du entsprechend deinem Ziel postest. So wird sich der Dschungel auf deinen Seiten schon etwas lichten. Denn nach einiger Zeit verstehen deine Interessenten worum es dir geht. Und das tritt nur ein, wenn du klar ein Ziel verfolgst und nicht wild alles postest was dir einfällt.

Der Wochenplan ist auch wichtig für Kontinuität. Ohne die bleibst du nämlich auch nicht im Gedächtnis.

Die Gestaltung von Social Media Posts

Aber nun zum Thema Gestaltung. Natürlich sehen deine Seiten etwas „bunt“ aus, wenn du andere Artikel teilst und eigene Blogbeiträge und eigene Fotos einstellst. Die sehen jeweils immer etwas anders aus und bringen so ein etwas unruhiges Bild. Das ist grundsätzlich o.k., denn so sind die Social Media nun einmal. Wenn du dich aber abheben bzw. einen roten Faden in deine Seite bringen willst, kannst du das tun, indem du regelmäßig selbst gestaltete Social Media Posts einbringst.

Meine Beispiele in meinem Grün/Roten-Design und mit meinem Foto kannst du auf meiner fb-Seite anschauen. 

Formate

Zuerst überlegst du dir die Formate. Gut finde ich es, 2 verschiedene Formate zu haben. Ein großes für wirklich auffällige Inhalte, z.B. für eine Veranstaltung werben. Und ein schmaleres für die anderen Inhalte.

Hier findest du eine Übersicht über die aktuellen Formate für Social Media Posts.

CD-Elemente

Dann kommt der wichtigste Punkt. Du musst dein Design/Branding einbringen.

Die Hauptbestandteile sind hier:

• das Logo

• deine Farben

• deine Schriften

• eventuell ein passendes grafisches Element

• Platziere möglichst in jedem Social Media Post dein Logo.

Der große Vorteil von eigens erstellten Posts ist es, dass du wunderbar immer wieder dein Logo posten und somit ins Gedächtnis bringen kannst.

Je nachdem wie dein Logo aufgebaut ist, platzierst du es oben rechts oder unten im Post.

Achte darauf, dass es nicht unscharf ist, denn das sieht unprofessionell aus.

Wenn du nur einen Namenszug hast, muss auch dieser sichtbar. Jeder, der deinen Post ein paar Sekunden sieht, muss sofort wissen, das es um dich geht. Schöne Bilder haben nämlich viele! Natürlich ist nichts zwingend. Wenn du statt deinem Logo dein Bild einsetzt oder durch dein Farbkonzept überzeugst, ist es auch o.k..

Hier ein paar Beispiele meiner Posts-Serie: gleiche Farben, Logo, Foto, verschiedene Umsetzungen im gleichen Stil..

• Bringe deine Unternehmensfarben ein.

Als nächstes bindest du deine Unternehmensfarbe ein. Schau auf deiner Webseite oder deinen Flyern wie das da umgesetzt wurde. Oft wird mit einem Farbbalken gearbeitet oder mit einem Verlauf. Ich rate zum Farbbalken, da dieser dem Post oder der Anzeige Halt gibt.

Wenn du lieber mit Bildern im Hintergrund arbeitest und den Text auf das Bild legst, nutze deine Farbe z.B. indem du einen farbigen Balken um den Text oder um den ganzen Post legst. Aber auch hier kannst du z.B. unten einen Farbbalken anbringen und ein vollflächiges Bild darüber legen.

In diesen Beispielen (Katharina Lewald und Sabine Piarry) sieht man sehr schön wie die Farben wirkungsvoll eingesetzt werden.

• Benutze deine Schriften.

Ich gebe zu, mit den Schriften ist es nicht so einfach. Gute Schriften kosten Geld. Deshalb nutzen viele einfach die Schriften auf ihrem PC. Das ist o.k. Aber meist wird nicht bedacht, dass auch die Schrift eine Aussage hat. Diese kann dein Unternehmen unterstützen oder auch negativ beeinflussen. Eine schlecht gewählte Schrift, die in längeren Texten nicht gut lesbar ist, macht einen unprofessionellen Eindruck und ist nicht nutzerfreundlich.

Dazu kommt, dass die meisten Menschen heute WordPress-Themes benutzen, in denen die Schriften schon vorgegeben sind. Die kannst du, wenn du überhaupt herausbekommst welche das sind, nicht einfach für deine Texte nutzen. Denn da liegen auch Rechte vor.

Wenn aber auf deiner Webseite, deinen Flyern, deinen Social Media Posts, deinen Anzeigen und deinen Powerpoint-Präsentationen immer andere Schriften, vor allem recht auffällige, zu finden sind schwächt das die einheitliche Wahrnehmung deines Unternehmensauftritts.

Und hier kommt es auch zu einem Fehler den viele machen die selbst Social Media Posts gestalten. Bestimmt kennst du auch schon Canva oder ähnliche Programme, um schnell als Nichtgrafiker kleine Gestaltungen vorzunehmen. Die sind auch super und ich empfehle diese auch. Es gibt dort viele tolle Vorlagen und viele schöne Schriften.

ABER! Wenn du diese ungezielt einsetzt, einfach weil sie dir gerade so gut gefallen, wird dein Unternehmensbild wischi waschi. Du zeigst dich nicht selbst, sondern nur einen schön gestalteten Post.

Aber es gibt eine Lösung! Suche dir Schriften, die denen in deinem Logo oder deinen Unternehmensschriften (wenn du schon festgelegte hast) sehr ähneln und nutze diese.

Wenn du z.B. in Canva eine schöne auffällige Schrift gefunden hast, die dich und dein Unternehmen repräsentiert, nutze sie. Aber immer nur noch diese eine! Nicht bei jedem Post eine andere! Und als zweite Schrift nimmst du eine gut lesbare (gleich oder sehr ähnlich der in deinen Flyern oder auf deiner Webseite) für die textlichen Inhalte.

Hier findest du einige Beispiele.

In diesen Beispielen (Wiebke Schmidt und Clarissa Hagenmeyer) erkennt man sehr gut, dass immer mit der gleichen Schrift gearbeitet wird. Diese ist ein wichtiges Wiedererkennungsmerkmal!

• Deine Bildsprache in den Social Media Posts.

Achte auch auf eine einheitliche Bildsprache. Wie verwendest du die Bilder auf deiner Webseite und in deinen Printmaterialien? Abgesoftet im Hintergrund oder klar und präzise? Immer ein großes Bild mit toller Perspektive oder Menschen in Aktion? Ist deine Bildsprache eher witzig oder seriös? Vielleicht arbeitest du viel mit schwarz/weiß-Bildern?

Diese Bildsprache muss sich auch in deinen Social Media Posts wiederfinden. Denn so wissen die Interessenten gleich, dass sie auf deiner facebook-Seite richtig sind. Oder sich richtig fühlen, wenn sie von dort auf die Webseite kommen.

Leider sehe ich oft, dass mit Canva schöne Posts gemacht werden, die Blumen oder schöne Landschaften im Hintergrund haben. Das ist o.k. wenn das dein Markenzeichen ist, aber nicht wenn das überhaupt nichts mit deinem Unternehmen zu tun hat. Solche Posts kannst du für privat nutzen.

Ich denke, du weißt was ich meine. Nimm dir einfach etwas Zeit und prüfe das einmal. Und suche dann gezielt nach Bildern. Die Auswahl ist ja riesig. Mein kostenloses Mini-eBook zum Thema passendes Bildmaterial kann dir bei der Bildersuche helfen.

Natürlich kannst du auch dein eigenes Foto (unbedingt vom Fotografen) einsetzen und damit einen Wiedererkennungswert zu dir als Person schaffen.

Oder du suchst gute Fotos aus deiner Branche, die immer den gleichen Stil haben und versiehst diese mit deinem Logo oder einem kleinen Bild von dir. Den Text schreibst du über das Bild. Das ist die einfachste Variante.

Egal wie sehr du gestaltest oder nicht, wichtig ist ein wiedererkennbarer Stil.

Zur Entspannung für dich: auch mir gelingt das nicht immer und ich bin auch immer noch stetig am verbessern und ausprobieren. Also, fang einfach an, du kriegst schnell selbst ein Gefühl dafür.

Hier ein tolles Beispiel sehr kreativ eine eigene Bildsprache einzusetzen. Das sind Beispiele aus den Gruppen-Posts der Gruppe: „Die Dranbleiber“. Wunderbarer Wiedererkennungswert!

Programme zur Umsetzung von Social Media Posts.

Nun geht es noch um die Umsetzung von deinen Ideen. Die musst du, im Gegensatz zum einfachen Teilen von Inhalten, selbst in die Hand nehmen. Aber das lohnt sich!

Du brauchst ein Programm, mit dem du das Umsetzen kannst. Mit Word geht das nicht, denn du benötigst Bilddaten. Dafür ist ein Textprogramm nicht geeignet.

Aber es gibt viele schöne Möglichkeiten.

• Canva

Das inzwischen bekannteste und beliebteste kostenlose Tool ist Canva. Leicht anzuwenden, mit Vorlagen für Größen, Bilder und Schriften. Ein leichtes importieren der Daten in facebook & co. ist möglich.

Ich habe das in einem Artikel schon kurz beschrieben. Wenn du dich noch gar nicht auskennst, kannst du gern dort nachlesen. Ansonsten findet man auch viele Beschreibungen und kleine Videos oder Kurse zu Canva im Netz.
www.canva.com

• PicMonkey

Mit diesem Programm kannst du auch sehr gut einfache Gestaltungsaufgaben lösen. Es ist die Fotobearbeitung mit Filtern, Overlays und Textwerkzeugen möglich. Ebenso Retuschen und das Erstellen von Collagen. In der Premium-Version gibt es auch Schriften und besondere Effekte. Einfach mal ausprobieren. www.picmonkey.com

• Pixlr

Weißt du schon weißt, wie deine Posts aussehen sollen oder wenn du eine gute Vorlage hast, kannst du diese in dem kostenlosen Programm PIXLR umsetzen. Es ähnelt in vielen Bereichen Photoshop. Du kannst Filter anwenden und Rahmen einsetzen. Pixlr.com

• Photoshop

Wenn du Photoshop hast, kannst du natürlich auch in Photoshop gestalten. Hier musst du selbst vorab die richtige Bildgröße und die richtige dpi-Zahl (72 bis 100 dpi für Web-Anwendungen) einstellen. Und achte beim Gestalten darauf, dass du Schriften und Logo nicht beliebig großziehen kannst, weil diese dann unscharf werden. Du musst, wenn das passiert, deinen Entwurf am Ende in Originalgröße nachbauen.
In meinem kleinen Online-Kurs: „Die richtigen Bild- und Logogrößen selbst anlegen“ kannst du das lernen. 

Deinen gestalteten Post speicherst du zum Schluss als jpg oder png ab und kannst ihn dann als Bild in facebook oder anderen Kanälen laden.

• Grafikprogramme

Natürlich kannst du die Posts auch in Grafikprogrammen, z.B. InDesign, PageMaker oder CorelDraw erstellen. Das ist für den Entwurf sogar besser als in Photoshop. Hier musst du zum Schluss die Datei als eps importieren und daraus dann in Photoshop ein jpg oder png machen.

Wenn du noch keine eigene Grafik-Ausstattung hast, rate ich dir auf jeden Fall zu Canva. Das ist einfach und du kannst nichts falsch machen.

Zusammenfassung

Weißt du jetzt wie du schöne Social Media Posts erstellst? Und vor allem welche, die dich und dein Unternehmen unterstützen und bekannt machen?

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

 

     1. Positionierung und Ziel(e) festlegen

     2. Wochenplan erstellen

     3. Format(e) anlegen

     4. Corporate Design Elemente einbinden

  • Logo
  • Farben
  • Schriften
  • Grafische Elemente
  • Bildsprache

     5. Programm zur Umsetzung wählen, z.B.

  • Canva
  • Pixlr
  • PicMonkey
  • Photoshop
  • Grafikprogramme

     6. Regelmäßig posten und konsequent bleiben! Und Spaß daran haben!

Punkt 6 ist sehr wichtig, damit deine schönen neuen Posts auch wirklich wahrgenommen werden und für dich arbeiten können. Bleibe wirklich konsequent in deiner Gestaltungslinie und ändere diese nicht jede Woche. Denn zwischen deinen selbst gestalteten Posts und Anzeigen gibt es immer noch jede Menge Posts, die du teilst oder aktuelle Fotos, die du hoch lädst.
Du solltest also möglichst 2-3 x die Woche die Posts in deinem Design/Branding zeigen, damit diese auch wahrgenommen werden.

Ich weiß aus eigener Erfahrung: das kann richtig Spaß machen!
Und du wirst dich mit deiner Fanpage viel besser identifizieren.

Wie war das bei dir bisher? Postest du eher wild umher oder bist du schon gezielt dabei? Aber vielleicht nicht immer konsequent? Berichte mir von deinen Social Media Posts. Ich bin gespannt!

Herzliche Grüße von Kathleen

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Mein Name ist Kathleen Rother. Ich bin Grafikdesignerin und ich vermittle Grafik-Basics und Kreativitäts-Tipps für Geschäftsfrauen, die endlich mit einem passenden Design sichtbar und glücklich werden wollen. Ich helfe ihnen ihr Design selbst zu entwerfen oder die Zusammenarbeit mit dem Grafiker optimal zu gestalten. Für die Umsetzung biete ich hilfreiche Blogbeiträge, eMail- und Online-Kurse und persönliche Design-Checks.

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