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Hat dein Unternehmen eine eigene Bildsprache?

Hat dein Unternehmen eine eigene Bildsprache?

Nutzt du eine bestimmte Bildsprache?
Was bedeutet das überhaupt?
Unterstützt deine Bildsprache dein Unternehmen?

Bildsprache hat mit Bildern zu tun, klar.

Du hast auch schon mit Bildern zu tun: auf deiner Website, auf facebook, in deinem Flyer, einfach auf allen deinen Werbematerialien.

Denn ohne Bilder wirkt Werbung nicht halb so gut.

Die Bildauswahl

Populär ist es im Moment nach kostenlosen Bildern zu suchen. Man braucht fast täglich mehrere Bilder, wenn man auf facebook, pinterest oder anderen Portalen unterwegs ist. Aber auch auf deiner Website willst du die Bilder immer mal austauschen, um aktuell zu bleiben und um dich und dein Unternehmen auch aktuell und zeitnah zu zeigen.

Das ist heute Standard. Und auch richtig! Aber sei bei der Auswahl bewusster!

Natürlich ist es gar nicht so leicht ist die passenden Bilder zu finden, trotz der riesigen Auswahl. Und auch ein Zeitfaktor! Also nimmt man meist Bilder die einem selbst gefallen oder die irgendwie zum Thema passen.

Das ist grundsätzlich nicht verkehrt. Aber zum einen sieht man ab und an gleiche Bilder bei verschiedenen Anbietern und außerdem hat jedes Bild seinen eigenen Stil, seine eigene Emotion, seinen eigenen Ausdruck. Der wiederum vom Fotografen aus einem bestimmten Zweck so hervorgerufen wurde.

Nur, diese Emotion wurde nicht für dich und dein Unternehmen erzeugt.

Deshalb passen die Bilder manchmal nicht wirklich. Sicher ist dir das schon öfters so gegangen. Mir auch. Die Stimmung des Bildes oder die Idee dahinter passt einfach nicht zu dem was du gerade aussagen willst.

Aber das hilft ja nun nichts. Zeit ewig nach dem perfekten Bild zu suchen hast du auch nicht. Und morgen oder in ein paar Tagen oder Wochen wird es ja schon wieder ausgetauscht. Genau.

Aber, nichts geht wirklich verloren!

Wenn z.B. ein Interessent deine facebook-Seite abscrollt, sieht er hintereinander viele viele Bilder, die du eingestellt hast.

Auch die Website wird heute recht genau „unter die Lupe“ genommen!

Was meine ich?

Du zeigst unbewusst eine gewisse Bildsprache. Denn jedes Bild hat seine Wirkung, seine Aussage.

Um es mal krass aufzuzeigen:

1. Du hast Fotos von dir in schwarz/weiß weil das edel und professionell aussieht.
2. Die Fotos vom Geschäft sind in Farbe vom Fotografen.
3. Dazu gibt es jede Menge Bilder aus Bilddatenbanken
(möglichst noch aus amerikanischen, die einen ganz anderen Lifestyle als in Deutschland vermitteln).

Diese Bilder sind alle nicht einheitlich in ihrer Wirkung und erzeugen einen Eindruck von Unklarheit. Das geht beim Betrachter meist unbewusst aber er hat ein gewisses Störgefühl und weiß nicht wofür du nun stehst.

Bilder ohne klare Bildsprache erzeugen Unklarheit!

Dabei sollen die Bilder helfen deine Wunschkunden auf dich aufmerksam zu machen, einen Aha-Effekt liefern und Emotionen wecken. Aber Emotionen die deinem Unternehmen nutzen, also auf dich aufmerksam machen, die richtige Botschaft vermitteln.

Bilder sollen die richtige Botschaft vermitteln!

Wie alles, müssen auch die Bilder zur Zielgruppe und zur Branche, zu deinen Produkten und dir selbst passen.

5 Regeln für die richtige Bildauswahl!

Daher gibt es bei der Bildauswahl ein paar Regeln zu beachten und schon werden deine Bilder die richtige Wirkung haben und dir in deinem Business helfen, anstatt zu verpuffen oder sogar einen negativen Eindruck zu hinterlassen.

1. Die Bilder müssen den Erwartungen und Gefühlen der Kunden entsprechen, z.B. wenn die Zielgruppe Frauen sind musst du mit Bildern arbeiten die Frauen ansprechen.

2. Die Bilder müssen das Thema, dein Produkt, den Nutzen widerspiegeln, die Kunden und Interessenten müssen so mitgerissen werden, dass sie dein Produkt wollen (hier ein typischer Fehler: wenn das Bild die momentane negative Situation zeigt, wird es nie die Wirkung haben als wenn es das, mit dem Produkt zu erzielende, gewünschte Ergebnis hat.

3. Die Bilder müssen zum Image deines Produktes, deines Unternehmens und zu deiner Branche passen. Prüfe das bevor du ein Bild einsetzt nur, weil du findest dass es toll aussieht. Spiegelt es auch die Werte deines Unternehmens und deiner Branche, passt es zum Produkt oder ist es einfach nur schön? Dann gibt es keine Wirkung.

4. Die Bilder müssen die Aufmerksamkeit fesseln. Das passiert nicht mit Blumenbildchen oder langweiligen Landschaften.

5. Verzichte auf austauschbare Bilder (z.B. aus den Standardbilddatenbanken). Das mag für Hintergrundbilder in facebook-Posts gehen aber nicht auf der Website oder dem Flyer)

Prüfe daher wieder einmal genau deine Zielgruppe (Wunschkunden) und wie sie ticken. Suche Bilder in, z.B. üppiger, fraulicher Bildsprache oder minimalistisch und schlicht. Je nachdem. Natürlich kann und muss man auch z.B. Fotos vom Fotografen mit Bildern aus Bilddatenbanken kombinieren, aber achte ab heute darauf, vor jedem Bild zu reflektieren ob das gefundene Bild auch zu deinem bisherigen Stil passt.

Bitte nicht einfach ein Bild einsetzen, weil es so witzig ist oder kostenlos war.

Auch solltest du nicht einfach mal Schwarz/Weiß Fotos nutzen, wenn du ansonsten immer nur farbige Fotos einsetzt hast.

Meine eigenen Erfahrungen:

Ich habe auch schon festgestellt, dass meine Bilder in meinen Blogbeiträgen nicht ganz so sind wie sie mir und meinem Stil entsprechen. Ich bin zwar nicht minimalistisch in meinem Ansatz und für auffällige Farben durchaus zu haben aber jetzt, wo meine Blog-Beiträge wachsen, sehe ich, das mir die Bilder in den Headern und Beiträgen doch ein wenig „zu bunt“ sind und sehr sehr austauschbar wirken. Ich muss da auch noch einmal ran.

Hier ein paar Beispiele:

D.h. obwohl ich „vom Fach“ bin und das natürlich schon vorher alles hätte wissen und bedenken müssen, ist mir das passiert.

Trotzdem sieht ingesamt nicht total unübersichtlich aus. Es könnte aber mehr einen eigenen Stil haben. Der muss sich aber oft auch erst entwickeln.

Deshalb setze dich nicht unter Druck, wenn es dir ähnlich geht. Auch ich habe Zeitdruck und wende deshalb nicht alles von Anfang an perfekt an. Und da es ein Prozess ist, darf man auch noch ändern.

Wichtig ist nur, sich bewusst zu machen, dass etwas nicht optimal läuft.

Mein Tipp:

Beschäftige dich mit deiner Bildsprache und achte in Zukunft mehr auf Einheitlichkeit!

Wie kann die Bildsprache sein?

Die Bildsprache ist die Art der Aussage, die Bilder transportieren.

Das kann z.B. sein:

  • sehr emotional
  • bunt/grell/jugendlich
  • reduziert bis schwarz/weiß
  • weiblich oder männlich
  • edel, professionell
  • familiär

Je nachdem was du aussagen willst und welche Zielgruppe du hast, solltest du passende Bilder suchen. Aber Vorsicht! Auch bei familiären Bildern gibt es ganz verschiedene Stile.

Es macht wirklich Sinn, dir darüber klar zu werden jedes neue Bild darauf hin zu prüfen ob es in zu aktuellen Bildsprache passt.

Denn:

Eine unklare Bildsprache verwässert deine Marke und stört dein Corporate Design.

Ich zeige dir hier ein paar Beispiele, wie unterschiedlich die Bildsprache allein bei weiblichen Bildern sein kann. Überlege genau welchen Typ Frau du z.B. ansprechen willst.

 

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Die eigene Bildsprache aufbauen

Du kannst dir eine gängige Bildsprache aufbauen indem du z.B. Bilder von deiner Website auch in deinem Flyer und anderen Materialien benutzt. Ein wenig Fingerspitzengefühl braucht es um nicht langweilig zu wirken.

Das geht indem du z.B. ein bestimmtes Bild (was auch wiedererkannt werden soll) in allen Medien einsetzt und jeweils andere dazu kombinierst. Diese sollten natürlich im Stil passen, z.B. nicht einmal farbig und dann schwarz/weiß, nicht einmal witzig und dann bieder.

Wenn du gern mit Anschnitten arbeitest sollten diese auch konsequent in allen Medien eingesetzt werden. Wenn du auf der Website großflächige Bilder abgesoftet im Hintergrund verwendest solltest du das auch in deinem Flyer oder deiner Imagebroschüre und auf deinen Postern tun.

So kann man dich auch an diesen Bildstil erkennen und er bringt eine gewisse Ruhe in dein Erscheinungsbild. Wenn du die Fotos jedes Mal mit anderen Effekten einsetzt ist das zwar kreativ aber es hilft nicht deinem einheitlichen Erscheinungsbild, sondern strahlt Unruhe aus.

Wie handhabst du das mit deinen Bildern? Kannst du uns davon berichten? Was sind deine Fragen und Knackpunkte zu diesem Thema?

Herzliche Grüße von Kathleen

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kathleen-rother

Mein Name ist Kathleen Rother und ich helfe dir mit meinen Erfahrungen als Grafikdesignerin dein Geschäft als Marke visuell und mit passender Marketingberatung optimal zu entwickeln oder zu überarbeiten. Auch unterstütze ich dich deine Kreativität wieder zu finden oder einzusetzen und motiviere dich für das Durchstarten mit deinem Geschäft.
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